Was wir sind, bzw. wer wir sein wollen.

Wir wollen uns kompetent mit der faszinierenden Rasse Basenji befassen und mit allen Besitzern und Züchtern offen und vorbehaltlos kommunizieren und sie informieren.
Wegen der geringen Population und des nur relativ geringen Zuchtpotentials in Deutschland pflegen wir internationale Kontakte.
Die meisten von uns sind Mitglied in einem Rassehund-Verein, welcher der F.C.I. bzw. dem jeweils nationalen Dachverband angeschlossen ist. Wir respektieren andere Meinungen innerhalb und außerhalb unseres Freundeskreises. Die von uns sorgfältig recherchierten Daten und Informationen sind allen Interessierten zugänglich.
Ein wichtiges Medium für unsere Absichten ist das Internet. Wir stellen an uns selbst den Anspruch, unsere Vorhaben mit einem der Rasse angemessenen Qualitätsbewußtsein zu realisieren.
Die "Basenjifreunde" sind zutiefst besorgt über die Zunahme von Erbkrankheiten, insbesondere der Verbreitung von Fanconi nun auch in Deutschland. Wir wollen uns daher dieses ernsten Problems vorrangig annehmen. Als erste Sofortmaßnahme möchten wir, zusätzlich zu unseren Bemühungen, die Entwicklung eines Gentests zu fördern, freiwillig eine umfassende Dokumentation aller nach dem jeweiligen Stand für die Erkennung von erblichen Belastungen relevanten Daten (u. a. Lebensdaten, ernste Krankheiten und vor allem Todesursache) erstellen.
Wir laden alle Züchter, aber auch Halter, dringend ein, mit uns über Erbkrankheiten offen zu diskutieren und sich an der Dokumentation engagiert zu beteiligen, oder zumindest das Forschungsprogramm Fanconi (auf Wunsch anonym) zu unterstützen.
Für eine effektive Früherkennung und Behandlung informiert der Freundeskreis, auch zur Vermeidung von Fehldiagnosen (z.B. Diabetes oder Cushing Syndrom) die in der Vergangenheit nicht selten missgedeuteten Krankheitszeichen einer Fanconi - Erkrankung und bemüht sich fortlaufend um neue Informationen, die erneut publiziert werden.
Die Züchter des Freundeskreises wollen sich keinesfalls dem möglicherweise später erhobenen Vorwurf aussetzen:
"es gewußt, aber nichts getan zu haben".
Über die Beschäftigung mit den Basenjis hinaus pflegen wir einen freundschaftlichen Umgang, der sich auch für Fragen offen hält, die außerhalb der üblichen Hundethemen liegen. Wir sind der Meinung, daß Freunde mehr als nur ein gemeinsames Thema verbinden sollte. Die Freunde unseres Freundeskreises unterstützen wir selbstlos - wie es bei Freunden üblich ist.



Was wir nicht sind, bzw. was wir nicht sein wollen!

Wir verfolgen keine kommerziellen Interessen. Wir sind keine dem F.C.I., VDH, BKD, SKG, BA-CH, AKC oder KC entgegengerichtete Organisation - wir akzeptieren und unterstützen, wo es möglich ist, deren Satzungen und Ziele. Wir freuen uns über jeden, der mit uns in die Diskussion eintritt. Wir verlangen keinen Konsens über die Bewertung der gesammelten Informationen. Jeder kann seine Meinung vertreten.

Freiwillige Selbstkontrolle

Die Züchter des Freundeskreises haben sich auf eine verantwortungsvolle Zucht verständigt. Daher wollen sie z. Zt. folgende Vorsichtsmaßnahme freiwillig einhalten:
Selbst gesunde Hunde werden nur dann zur Zucht eingesetzt, wenn weder bei dessen Nachkommen noch bei dessen Eltern und deren Geschwistern, sowie dessen Großeltern das Auftreten einer Erbkrankheit (insbesondere Fanconi oder PRA) festgestellt worden ist.
Der Käufer eines Basenjiwelpen erhält vom Züchter des Freundeskreises eine schriftliche Erklärung über die Einhaltung dieser verantwortungsbewußten Vorsichtsmaßnahmen.